Rosen richtig schneiden

Als großer Freund von Rosen möchte ich gerne ein paar Tipps mit euch teilen, wenn es darum geht, Rosen richtig zu schneiden und zu düngen. Das Frühjahr ist die wichtigste Schnittzeit des Jahres.

Wenn Ihr eure Rosen jedes Frühjahr schneidet, bleiben diese vital, kompakt und blühfreudig. Regelmäßiges Auslichten beugt außerdem Krankheiten vor.

Der richtige Zeitpunkt ist gekommen, sobald die Forsythien ihre Blütenknospen öffnen. Es ist aber auch völlig in Ordnung, die Rosen etwas später zu schneiden, denn jeder Rückschnitt ist ein Wuchsanreiz.

Bei allen Rosen werden zuerst abgestorbene und kranke Triebe bis ins gesunde, Holz zurückgeschnitten. Dünne und schwache Triebe nimmt man stark zurück. Sich kreuzende und aneinander scheuernde Triebe werden weggeschnitten. Schwache Triebe ohne Augen werden immer direkt am Ansatz abgeschnitten. Bitte keinen Aststummel zurückzulassen.

Öfterblühende Beetrosen, Edel- und Hochstammrosen benötigen einen kräftigen Rückschnitt damit die Pflanze wieder üppig austreibt. Entfernt am besten alle erfrorenen und kranken  Triebe und schneidet die restlichen auf drei bis fünf Knospen zurück. Grundsätzlich gilt: Schwache Triebe stark schneiden, starke Triebe nicht so stark schneiden.

Einmal blühende Rosen werden in der Regel erst nach der Blüte geschnitten. Sie legen im verbleibenden Sommer die Blütenansätze für das nächste Jahr an. Schneidet man diese Rosen im Frühjahr, gibt es keine Blüten.

Strauch- und Kletterrosen werden in der Regel nur etwas ausgedünnt, außerdem stutzt man kräftige, unverzweigte Triebe um etwa ein Drittel bis die Hälfte.

Rambler benötigen in der Regel keinen Schnitt. Störende Triebe kann man im Sommer herausschneiden. Muss die Rose eingekürzt werden, dann immer im Sommer, nach der Blüte. Bei einem Schnitt im Frühjahr fällt die Blüte an diesen sonst Trieben aus. Lässt man eine Ramblerrose an einem Bogen oder einer Säule hoch wachsen, sollte nach der Blüte die Form nachgeschnitten werden. Abgeblühte kräftige Triebe können geschnitten oder in den Bogen eingebaut werden. Junge Triebe im oberen Bereich, die aus der Form herausragen, können  entfernt werden. Seitliche Jungtriebe belässt man und baut sie ein. Sind sehr viele von ihnen vorhanden, können ein paar herausgeschnitten werden.

Bitte verwendet  unbedingt eine scharfe Rosenschere, damit die Triebe glatt und sauber abgeschnitten werden. Der Schnitt verläuft immer knapp oberhalb einer Knospe leicht schräg ansteigend und sollte so angesetzt werden, dass die oberste Knospe nach außen zeigt.

Nach dem Rückschnitt sollten die Rosen mit einem Gemisch aus Hornmehl und reifem Kompost gedüngt werden.

Unter dem Jahr wir Verblühtes über dem ersten oder zweiten voll entwickelten Laubblatt möglichst bald nach dem Abblühen entfernt. So kann die Rose ihre Kraft in die neue Blütenbildung anstatt in den Fruchtansatz stecken.

Für weitere Informationen über das richtige Schneiden von Rosen empfehle ich folgende Seiten:

Rosen Ratgeber Schultheis

Rosen Schneiden Gärtnerblog

auch das „Rosen richtig schneiden“ Video auf Youtube erklärt ein paar einfache Regeln:

 

 

hgv

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